Ein Überfahrtieflader ist an den Reifen, die unterhalb der Ladefläche angebracht sind, zu erkennen. Am besten eignet sich der Überfahrtieflader zum Transport von Fahrzeugen und Baugeräten.
Die Beladungsfläche ist gegenüber einem herkömmlichen Tieflader wesentlich breiter, da der Platz über den Reifen vollends ausgenutzt werden kann. Dies ermöglicht zum Beispiel den Transport von Radladern. Die meisten Überfahrtieflader ermöglichen eine höchstzulässige Nutzlast von mindestens 7,5t.
Durch ihre etwas andere Bauform im Vergleich zum Zwischenfahrtieflader haben Überfahrtieflader den Nachteil, dass sie, auch bei der Verwendung von Reifen mit geringem Durchmesser, immer eine deutlich höhere Ladefläche haben als Zwischenfahrtieflader. Um diesen Nachteil auszugleichen wird bei vielen Überfahrtiefladern der hintere Teil der Ladefläche abgeschrägt, so dass beim Anlegen der Auffahrtrampen der Auffahrtwinkel zusätzlich abgeflacht wird. Eine weitere Maßnahme, um diesen Effekt noch zu verstärkt, ist das Verlängern der Auffahrtrampen. In der Regel sind Auffahrtrampen bei Überfahrtieflader zwischen drei und vier Meter lang.
Überfahrtieflader werden in verschiedenen Größen und verschiedenen Ladeflächen angeboten. Wie die Ladefläche angebracht ist, hängt davon ab, welche Baumaschinen echauffiert werden sollen.
Dabei können die Überfahrtieflader entweder im vorderen Bereich der Ladefläche über Mulden für die Räder verfügen, die einen doppelten Effekt auslöst. Die angebrachten Mulden sorgen dafür, dass der Tieflader nicht ins Rutschen kommt. Auf der anderen Seite kann durch die Mulden die Höhe des Anhängers vermindert werden. Anpassungen bei der Ladefläche sind natürlich auch möglich, wenn man hauptsächlich Schüttgut oder Paletten transportiert.
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